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ARK Survival Evolved

ARK Survival Evolved


Als splitternackter Überlebender – Mann oder Frau – landen wir an der Küste der mysteriösen Insel, die „ARK“ genannt wird.

Wir müssen jagen, Ressourcen sammeln, Gegenstände herstellen, Früchte und Gemüse anbauen, neue Technologien erforschen und uns einen Unterschlupf bauen um uns vor Wind und Wetter zu schützen.

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Achja – und dann wären da noch die Dinosaurier und andere prähistorische Kreaturen, die wir entweder jagen oder uns gegen sie verteiden müssen – oder versuchen können sie zu zähmen.

Außerdem sind wir nicht die einzigen menschlichen Überlebenden auf der Insel – Ärger und Umstimmigkeiten sind da quasi vorprogrammiert.

Was sich recht abenteuerlich anhört ist der „Grundplot“ von ARK: Survival Evolved, das auf der Unreal Engine 4 basiert.

Dinosaurier und andere Urzeitviecher

ARK peilt hier einen Traum an, den wohl viele in ihren Kindertagen hatten – auf einem Dinosaurier zu reiten, ihn als Begleiter zu haben.

Doch nicht nur Dinosaurier sollen es sein – andere Urzeitviecher wie riesige Skorpione zählen ebenfalls zu den möglichen Gefährten.
Zum Start der Early-Access Phase sollen über 30 verschiedene Dinosaurier und Kreaturen verfügbar sein, zum Final Release peilt der Entwickler über 70 Stück an.

Jede davon kann entweder gejagt werden – oder in einem anspruchsvollen Fang- und Beziehungsaufbau-Prozess zum eigenen Gefährten werden.

Dabei muss der Spieler die wilde Kreatur erst schwächen und ausknocken, und dann wieder aufpäppeln und Pflegen – unter anderem mit dem richtigen Futter.

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Einmal gezähmt kann man dem Begleiter Befehle und Aufgaben erteilen – je nachdem wie gut gezähmt und trainiert er ist.

Er sammelt Erfahrung und vertieft seine Beziehung zum Spieler, was ihn später dazu befähigt Inventar und Equipment wie zum Beispiel eine Rüstung zu tragen oder erlegte Beute zurück zum Lager zu bringen – abhängig von seiner eigenen Statur und der der Beute.

Größere Begleiter dienen ebenfalls als Reittiere und können direkt kontrolliert werden.

Alles soll möglich sein – ob es ein Flug über einen schneebedeckten Berg auf dem Rücken eines Pterodactyl ist, ein Rennen durch den Jungel mit einem Rudel Raptoren, die Jagd auf dem Rücken eines T-Rex oder ein Base-Raid auf dem Rücken eines Brontosaurus.

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Klassische Survival-Elemente

Neben den Dinos baut ARK: Survival Evolved auch auf eher klassische Survival-Elemente.

Dazu gehören zum anderen die Beschaffung von Nahrung und Wasser, bei dem der Spieler aus einer riesigen Palette wählen kann, von angebautem Gemüse bishin zum Kannibalismus.

Jede Art der Ernährung hat andere Vor- und Nachteile und sättigt unterschiedlich gut und lange.

Außerdem gilt es sich gegen die restlichen Umweltfaktoren wie Temperaturschwankungen und denTag/Nacht-Zyklus zu behaupten und auszurüsten.

Auch die Errichtung einer Basis mithilfe eines modularen Basebuilding-Systems und das betreiben von Ackerbau bietet eine Aufgabe.

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Gruppensystem – die Tribes

Die Spieler können sich in sogenannten „Tribes“ organisieren – einem System das ähnlich funktionieren soll, wie das in Nether.

Begleiter und Aufgaben können so geteilt und gemeinsam genutzt werden und man hat gemeinsamen“Home“-Spawnpunkte.

Das lässt ARK einen kleinen Ausfallschritt in Richtung RPG machen.

RPG-Elemente

Doch nicht nur hier ist der Ausflug in die RPG-Gefilde sichtbar, auch wenn es darum geht unterschiedliche Rezepte und Blaupausen zu entdecken und zu erlenen, je weiter der Charakter vorranschreitet sind klare Paralleln erkennbar.

Bestimmte Fähigkeiten lassen sich trainieren und mithilfe eines sogenannten „Engrams“ gehen beim Charaktertod nicht alle Erinnerungen verloren.

Die Möglichkeit seinen Charakter fortlaufen anzupassen, was Haare, Augen und Hauttöne und Körpermodifikationen angeht geht ebenfalls in diese Richtung.

Alleine – Lokal – Online Server

Wie man die Abenteuer in ARK: Survival Evolved bestreitet entscheidet der Spieler selbst – auch mit wem und wie er das tut.

Je nach Vorliebe kann man im Singleplayer-Modus seinen Spaß haben, einen lokalen Server eröffnen oder auf einem Online-Server zocken, der über 100 Spieler fassen können soll.

Ehrgeizige Ziele – große Worte

Wenn man sich diese ganzen Versprechungen und Pläne zusammen mit Aussagen wie „Riesige, detailreiche Map“ und „Persistenz“ und „Steam Workshop & Mod Support“ ansieht, klingt das erstmal alles fantastisch.

Das Survival-Game von Studio Wildcard tritt damit in keine leichten Fußstapfen, hat doch der zumindest teilweise geistige Vorgängeer „Stomping Land“ den Bereich Dino-Survival für viele Spieler erstmal verbrannt.

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Was von all diesen Ideen wirklich umgesetzt wird und auch umsetzbar ist bleibt abzuwarten – aber bis zum Early Access Release am 2. Juni 2015 vergehen auch noch ein paar Tage.

Dann muss sich das Spiel seiner Feuertaufe stellen und wir werden sehen welche der vollmundigen Versprechen zum EA-Release die Entwickler einhalten konnten.

Trotz dieser kritischen Worte müssen wir einen kleinen „Hype“ um das Spiel zugeben und sind gespannt wie es rund um ARK: Survival Evolved weitergeht!

Wir halten euch auf dem laufenden! 😉

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