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Entwickler von Assassin’s Creed wollen weniger Spaß für kommende Videospiel-Generationen


assessins creed 5

Jill Murray und Hugo Giard, zwei Entwickler der „Assassin’s Creed“-Reihe, behaupten, dass Videospiele nicht mehr zwangsweise auf Spaß fokussiert sein müssen. Stattdessen treten ihrer Ansicht nach Mitgefühl und Machtlosigkeit in Zukunft in den Mittelpunkt.

Diese interessante Ansicht teilten die beiden ihrem Publikum auf der aktuell laufenden Spielemesse Game Developers Conference 2014 in San Francisco mit, wie das englischsprachige Internet-Magazin IGN berichtet. Doch wenn ihr euch genauer anschaut, was sie damit meinen, ist die Aussage gar nicht mehr so unverständlich.

Studio Ubisoft Quebec hatte mit dem Zusatzinhalt Freedom Cry für Assassin’s Creed 4 erst kürzlich das Thema Sklaverei behandelt. Durch diese Erfahrung realisierten die Macher offenbar, dass Spieler durch Mitgefühl für andere Charaktere verstärkt auf ihre eigene Vorgehensweise achten. Die Minierweiterung ist laut den beiden Entwickler somit eine viel intensivere und komplexere Erfahrung als andere Spiele. Unterhaltsam darf das natürlich trotzdem sein.

Ob das nächste Assassin’s Creed deshalb zur spaßfreien Zone wird? Eher nicht. Es gibt allerdings schon erste Gerüchte über den neuen Hauptcharakter für Assassin’s Creed 5, auch scheint der Schauplatz des Spiels bekannt zu sein: Hinweise deutenauf Russland als möglichen Handlungsort.

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